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Nov 14 2013

EMSA Misson Frische Workshop, oder: Ich koch jetzt für den Sternekoch.

Nachdem ich hier bereits über den Beginn des Kochworkshops im slowman berichtet hatte geht es heute mit den Erlebnissen in der Küche, in der Höhle des Löwen ;) , weiter – denn schließlich waren wir nicht zum Plaudern aus ganz Deutschland angereist. :D

Also Schürze um und ab in die Küche, wo die beiden Köche des slowman bereits eine bunte Auswahl an Obst und Gemüse für uns vorbereitet hatten:

Es ist Teil der Philosophie im slowman, dass so viele Produkte wie möglich aus der Region bezogen werden – frisch, nachhaltig, und fair. Mit Granatäpfeln oder Ananas geht das natürlich nicht, aber so weit es geht wird auf regionale Unternehmen und saisonale Produkte zurückgegriffen. Das durfte ich beim Workshop auch live miterleben, denn mehr als nur einmal stolperte ein Lieferant aus der Umgebung in die Küche und brachte frischen Nachschub. :)

Und natürlich – wie sollte es auch anders sein – ist auch EMSA überall im slowman vertreten:

All diese Dosen von EMSA wurden übrigens nicht nur extra für unseren EMSA-Workshop dort platziert, sondern wie auch bei EMSA wird im slowman das Konzept von “Mission Frische” gelebt: Nicht nur im Vorratsraum des slowman findet man die Frischhaltedosen, sondern auch für die Vorbereitung in der Küche oder als Backform für Kuchen und Brot kommen die EMSA-Produkte zum Einsatz.

Nun ging es also endlich los in der Küche des slowman – und es gab viel zu tun, denn die Köche hatten ein 4-Gänge Menü für uns geplant, das nun vorbereitet und gekocht werden sollte.

Zunächst habe ich zusammen mit zwei anderen Teilnehmerinne die Zutaten für die Vorspeise – Kürbissuppe – vorbereitet und auch gekocht. Anschließend hatten wir noch immer ein knappes Kilo geschnittenen Kürbis über, so dass ich ganz spontan auch noch das tolle Kürbisbrot nachbacken durfte, das wir zum Empfang bereits probiert hatten. Ich sag euch…ich bin verliebt! Dieses Kürbisbrot ist so einfach zu machen und so unglaublich lecker. <3

Parallel wurden in der Küche bereits andere Teile des Menüs vorbereitet: Nudelteig, Kroketten, Äpfel und Hippen für die Nachspeise. Bei Hippen handelt es sich um ganz dünne Waffeln, die man im warmen Zustand noch im Form bringen kann wie zum Beispiel Eiswaffeln. Unsere Hippen hingegen sollten passend zum Nachtisch mit Apfel und Granatapfel eine ganz besondere Form erhalten und so entstanden in toller Zusammenarbeit und mit ganz viel Liebe diese süßen Hippen:

Mit Hilfe einer aus Plastik ausgeschnittenen Schablone wird der Hippenteig aufs Backpapier aufgetragen und die Schablone dann vorsichtig entfernt.

Mit einem Spritzbeutel wird ein farbig abgesetzter Rand als Verzierung aufgetragen, dann kommen die Hippen kurz in den Ofen.

Einige Apfelhippen erhielten noch eine zusätzliche Verzierung.

Frisch aus dem Ofen können die Hippen in Form gebracht werden.

Egal was in der Küche erledigt werden musste (oder auch mal schief ging): Die Atmosphäre war stets freundlich und alle gut gelaunt. Die Köche spaßten mit uns und nahmen sich reichlich Zeit, um uns Arbeitsschritte zu erklären oder ihr Fachwissen zu Lebensmitteln, Kochen, Backen und Aufbewahren zu teilen. Im Hintergrund lief dazu immer Musik – Playlists für das slowman, die von Koch Frank Betram höchst persönlich zusammengstellt werden. Zu hören sind verschiedenste Künstler und Genres, die aber doch irgendwie alle vereint im slowman, dieser kleinen, entschleunigten Welt mitten in Hamburg. Als Sahnehäubchen des Ganzen steht in der Küche sogar ein Sofa – Zeit zum Hinsetzen hatte an diesem Tag allerdings niemand. ;)

Ein kleines Highlight waren für mich auch noch die Outfits aller Köche, Küchenhilfen und Kellner:

Das Wort “Geschmacksverstäker” ist ansich so negativ behaftet, aber im slowman bekommt es eine ganz neue, positive Bedeutung. Hier muss beim Kochen kein Geschmacksverstärker, keine Chemie eingesetzt werden, denn die Köche selbst sind die Geschmacksverstärker. Passend dazu ziert die T-Shirts der Kellner und Kellnerinnen der Schriftzug “Geschmacksträger” – Hut ab vor demjenigen, der die Idee zu diesem wunderbaren Wortspiel hatte. :)

Am Ende des Mittags packten dann alle nochmal gemeinsam an und füllten den selbstgemachten Nudelteig mit einer cremigen Frischkäsemasse. Wie am Fließband wurde der Teig ausgerollt, mit Ei eingepinselt, gefüllt, geschlossen und ausgestanzt.

Dann hieß es auch schon Abschied nehmen aus der Küche im slowman. Als Highlight zum Abschluss zeigten uns die beiden Köche dann aber noch den richtigen Umgang mit Fisch und Fleisch:

Zwar sind mir die Basics des Umgangs mit Fisch und Fleisch bekannt, aber diese vom Profi vorgeführt zu bekommen war für mich wirklich eine einzigartige Erfahrung – wann habe ich daheim in meiner Studentenwohnung schon mal einen 5kg Lachs im Kühlschrank? ;)

Dieses kleine Kunstwerk habe ich bereits so in der Küche des slowman vorgefunden, aber dem kann ich mich nur anschließen:

Danke für diesen unheimlich spannenden, spaßigen und lehrreichen Tag in der Küche!

LG, Deli

1 Kommentar

  1. Josi

    Toller Beitrag! Mir läuft das Wasser im Mund zusammen!

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