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Feb 11 2015

Langsam aber sicher bin ich kein Salatmuffel mehr…

Fast mein komplettes Leben (immerhin bald 1/4 Jahrhundert) habe ich das Essen von Salat verweigert. “Unnützes Grünzeug” nannte ich es und hielt in der obersten Schreibtischschublade sogar einen Zeitungsartikel parat, der genau das bestätigte: Salat ist unnütz und nährstoffarm, da könnte man ebenso gut ein Blatt Papier und ein Glas Wasser zu sich nehmen. Sogar meine Mutter zog mich immer damit auf, dass ich keinen Salat esse, schließlich ist mir Zuhause stets eine gesunde und vielfältige Ernährung (inklusive Grünzeug!) vorgelebt worden.

Meine Einstellung zu Salat begann sich zu ändern, als ich 2014 für mehrere Monate in Australien war. Dort wollte ich natürlich mein Reisebudget für tolle Erlebnisse ausgeben, Essen stand nicht unbedingt an erster Stelle meiner Prioritätenliste. Auf vielen der Touren, die ich gebucht hatte, gab es regelmäßig Salat, zum Beispiel aufs Sandwich oder als Beilage zum Abendessen. Wenn das restliche Abendessen dann aus Kängurusteak (probiert, schmeckt nicht) und Büffelfrikadellen (ebenfalls probiert, schmeckt nicht) besteht, dann bleibt  halt nur noch der Salat übrig. Und so aß ich das, was für mich aus der vorhandenen Auswahl noch am tolerierbarsten war: das unnütze Grünzeug.

Mit der Zeit merkte ich, dass es weniger der Salat selbst war, den ich nicht mochte, sondern das, was sich sonst noch so in der Schüssel befand: Essig und Mayonaise. Eines von beidem findet sich in so gut wie jedem Salatdressing wieder und um beides habe ich mein Leben lang einen großen Bogen gemacht. Doch auch dem Essig habe ich mich in den letzten Jahren genähert und ihn zumindest zum Abschmecken von Soßen in der Küche verwendet.

Nach meiner Rückkehr aus Australien begann ich dann tatsächlich selbst Salate zuzubereiten: Geraspelte Karotten oder Gurken mit Joghurtdressing. Das war eine Version von Salat, die für mich verträglich war und lecker genug, dass ich sie aus Eigenantrieb zubereite. Über viele Monate hinweg entwickelte sich meine “Salat-Toleranz” weiter – so weit, dass ich meine Mutter bei ihrem letzten Besuch zum Mittagessen in eine Salatbar schleppte – der Blick war unbezahlbar. ;)

Und so langsam finden nun auch andere Salate ihren Einzug in meine Küche: Eisbergsalat als knackige Komponente in mexikanischen Wraps, Babyblattspinat auf dem Sandwich, gemischte Salate mit geraspelter Gurke, Karotte, Fetawürfeln und Sonnenblumenkernen und und und – es gibt einfach so viele Variationsmöglichkeiten!

Heute Abend gibt es wieder einmal Salat, sogar als Hauptgericht, kombiniert mit gebratenen Maultaschenstreifen und Schinken. Das hat mich daran erinnert, dass mir EMSA vor einiger Zeit eine Salatschleuder geschickt hatte. Damals konnte ich damit nur leider noch gar nichts anfangen, sodass sie wie fast alles, was ungefragt und unpassend kommt, erst einmal in einer Kiste im Arbeitszimmer verschwindet. Nun habe ich endlich einen Grund die “Turboline” hervorzuholen und auszuprobieren! Bisher war ich von EMSA wirklich nur begeistert, denn die Produkte haben viel mehr Ordnung in meine Küche gebracht und ich finde sie sogar besser als Tupperware. Die Clip&Close Dosen aus Plastik und Glas benutze ich fast jeden Tag und der Mixbecher ist nach wie vor mein Highlight, weil er so unfassbar gut funktioniert (und sich übrigens auch für Salatdressings super eignet!).

Jetzt konnte ich – stolz wie Oskar, dass ich endlich Salat esse – zum ersten Mal meine schicke Salatschleuder bedienen:

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Wer in seinen Schränken ähnliche Platzverhältnisse hat wie ich, dem sei jedoch ein anderes Modell ans Herz gelegt: Die Turboline gibt es auch faltbar(!!!) – so nimmt die Salatschleuder kaum noch Platz im Schrank weg, bietet aufgefaltet aber ebenso viel Platz und die gleichen Funktionen wie meine.20150203-DSC_0739

Wem der Zugmechanismus nicht schnell genug ist, der kann über den roten Turbo-Knopf noch extra Gas geben und seinen Salat so schneller trocken schleudern:

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Faul Clever wie ich bin habe ich die Außenschüssel der Turboline dann auch direkt zur Salatschüssel umfunktoniert – sieht auf dem Esstisch wirklich gut aus. ;) Fürs unkomplizierte Abendessen unter der Woche ist die durchsichtige Plastikschüssel völlig ausreichend und reduziert den Aufwand, den ich habe, da ich den Salat einfach direkt aus dem Einsatz in die Schüssel kippen kann:20150203-DSC_0762Und jetzt blicke ich optimistisch in die Zukunft: Bei mir gibt es immer häufiger Salate in allen Variationen und es schmeckt mir! :)

1 Kommentar

  1. Romy Matthias

    Klingt gut, ich schneide bisher immer noch mit der Hand. Vielleicht sollte ich auch langsam mit der Zeit gehen :-) LG Romy

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