«

»

Sep 14 2013

Produkttest: Baba Laffa

Hallo!

 

Aktuell bin ich gerade zum dritten Mal in Israel im Urlaub – ein Land, das ich eingangs absolut unterschätzt habe, das aber eine unfassbare landschaftliche, historische und kulturelle Vielfalt zu bieten hat. Israel ist kein”Kriegsgebiet”, es ist durchaus ein Reiseziel für Touristen wie es auch Italien oder Griechenland ist. Ich habe hier wirklich nur positive Dinge erlebt und komme immer wieder gerne zurück in dieses ganz besondere Land an das ich mittlerweile so viele schöne Erinnerungen habe – Erinnerungen, die ich unter anderem auch in einem Fotobuch festgehalten habe.

Nicht nur, aber vor allem auch das israelische Essen wie Falafel, Pita und Hummus, hat mich in seinen Bann gezogen und so versuche ich ständig meine Rezepte zu verbessern, um ein möglichst authentisches Ergebnis zu erhalten – leider nur mit mäßigem Erfolg, im Urlaub schmeckt es irgendwie doch immer besser. ;)

In meiner stetigen Suche nach perfektem israelischen Essen in Deutschland habe ich dann Baba Laffa gefunden, einen Onlineanbieter, der sich seit 1997 auf Lebensmittel aus dem Nahen Osten spezialisiert hat.

Den Anfang machen diverse Snacks, wie zum Beispiel geröstete und gewürzte Kichererbsen oder milde Sesam-Sticks:

Mein Hauptinteresse galt aber den Fertigmischungen für einige der bekanntesten nahöstlichen Speisen: Falafel, Latkes usw.

Falafel haben sich zu einer meiner Lieblingsspeisen entwickelt, weshalb ich diese Mischung auch als erstes testen wollte. Ich hatte schon lange vor meinem ersten Besuch in Israel bereits Falafel mit einer Fertigmischung aus dem Supermarkt zubereitet, doch die waren immer unfassbar trocken und kommen mir mittlerweile nicht mehr ins Haus. Falafel selbst zu machen ist zwar ein wenig Arbeit, aber lohnt sich definitiv!

Die Baba Laffa Mischung für Falafel ist – wie ich es bereits kannte – ein Pulver, das mit Wasser angerührt werden muss.

So weit, so gut, wenn es einmal schnell gehen soll. Die Masse muss anschließend kurz ziehen, dann formt man sie mit der Hand in kleine, runde Bällchen und brät diese in Fett schwimmend. So sah mein Ergebnis dabei aus – ich bin damit optisch sehr zufrieden!

Auch geschmacklich waren die Falafel – für eine Fertigmischung – durchaus lecker. Natürlich können sie mit hausgemachten Falafel nicht mithalten, aber für ein Fertigprodukt sind sie wirklich gut und definitiv besser als die Pulver-Falafel aus dem Supermarkt.

Gegessen werden Falafel übrigens am typischsten in Pitabrot mit Hummus, Tahini und diversem Grünzeug:

Ebenfalls charakteristisch für die israelische bzw jüdische Küche sind Latkes, die sehr unseren Kartoffelpuffern oder Reibekuchen ähneln. Und wo fertige Kartoffelpuffer für mich ansich der Inbegriff von fade und ungewürzt sind, da können die Latkes auftrumpfen: Das Pulver wird zwar wieder nur mit Wasser angerührt, aber die Fertigen Latkes sind wirklich überraschend kräftig im Geschmack.

Nicht ganz so gut geklappt hat es bei mir mit dem Tabouleh, einem Salat aus Bulgur, Kräutern und Gemüse. Auch nach dem Hinzugeben von kochendem Wasser waren die Bulgurkörner leider noch viel zu hart – ich kenne es auch eigentlich so, dass man Couscous nur mit kochendem Wasser übergießen, Bulgur hingegen kochen muss. Mit mehr Wasser, Mikrowelle und Geduld habe ich den Tabouleh dann doch noch in einen essbaren Zustand bekommen und geschmacklich konnte auch dieses Produkt wieder überzeugen: sehr minzig und dadurch sehr erfrischend – die perfekte Beilage im Sommer!

Fazit: Fertigmischungen werden für mich niemals ein Ersatz für selbst gekochtes Essen sein, aber manchmal können sie durchaus eine schmackhafte, schnelle Alternative darstellen. Das meiste Fertigessen ist ja leider voll mit Zusatzstoffen und Geschmacksverstärkern, wodurch sie eine alles andere als gesunde Option sind. Bei Baba Laffa ist hingegen alles bio-zertifiziert und man hat sich auf eine überschaubare Produktpalette mit einfachen, aber hochwertigen Zutaten beschränkt – daraus ergeben sich Fertigmischungen, bei denen ich ruhigen Gewissens auch einmal zugreife wenn die Zeit knapp ist.

 

LG, Deli

 

1 Kommentar

  1. josi

    Klingt lecker, muss ich auch mal probieren!

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Sie können diese HTML-Tags verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>