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Dez 11 2012

Produkttest: ColaRebell

Hallo!

Eines muss man zu diesem Bericht vorab wissen: Ich hasse Cola und das schon mein Leben lang. Zu süß, zu klebrig, komischer Nachgeschmack und ungesund obendrein. Dann bekam ich die Zusage zum Test von Cola Rebell – ein schwieriges Unterfangen bei meiner Voreinstellung. Beim Erhalt der Produkte stellte ich dann fest, dass in Cola Rebell auch noch Chilli ist – eine weitere Sache, die ich absolut nicht ausstehen kann. Ein wahrlich schwieriges Unterfangen also, zumal ich dann noch sah, dass die “KraftstoffCola” auf Molkebasis ist – damit dann Produktbestandteil Nummer 3, der mir suspekt ist.

 So war ich bei diesem Test skeptisch wie fast nie zuvor und auch mein Tester-Bersuch sagte zunächst “ich trau mich nicht. Trotzdem habe ich sie beim KraftstoffCola testen dann vorgeschickt und sie sagte etwas enttäuscht: “schmeckt nach nichts mit ein bisschen bitter, Cola nur entfernt zu erahnen”. Von der versprochenen “stärksten Cola der Welt” konnte sie meines Eindrucks nach eher weniger merken.

Ich versuchte mich zwischenzeitlich ganz mutig an den Bonbons, nachdem mir von meinen Besuchern versichert wurde, dass sie trotz des erwähnten Chillis nicht scharf seien. Ergebnis: Durchaus genießbar, doch einen Energieschub konnte ich dadurch nicht feststellen (wie auch bei Cola und Kaugummis) und würde, wenn ich die Wahl habe, dann doch lieber zu anderen Bonbons greifen. Der Cola Rebell “Feststoff” schmeckt zwar ein wenig nach Cola, aber auch nicht so, wie ich es mir erhofft hätte.

Bei den Kaugummis handelt es sich um längliche schwarze Stäbchen, die mich eher an Lakritz erinnern und nicht an “KauStoff”. Der Geruch ist ganz klar der von Cola, doch der Geschmack erinnert mich insbesondere am Anfang nur an Airwaves, erst danach kommt ein wenig Colageschmack durch, aber leider auch nicht sonderlich überzeugend.

Fazit: Für mich sehr gewöhnungsbedürftige Produkte, die ich bei freier Wahl wohl eher nicht vorziehen würde. Aber wie heißt es so schön? “Geschmackssache” sagte der Affe und biss in die Seife. ;)

LG, Deli

2 Kommentare

  1. Justin

    Also, wenn ich Cola hassen würde, würde ich das auch nicht testen. Das weiss doch jeder Depp, dass die Tester, dass, was sie testen, auch lieben (Autotester lieben Autos, Handytester lieben Technik usw. usf.). Ein Fahrradöko sollte auch keinen Ferrari testen. Ein Veganer keine Fleischgerichte. Noch Fragen? Andernfalls ist die Meinung ja schon vorgefertigt, wie man an dem Artikel ja auch schon herausliest. Wenigstens schreibt der Autor das. Hab selber nach ColaRebell gesucht, weil man das leider noch nicht überall kaufen kann, und bin dabei eher zufällig auf diesen Artikel gestossen. Über ColaRebell werde ich deshals hier auch nichts zum Besten geben, sondern eher diese ganzen Testerblogs in Frage stellen, die infaltionär das Internet überschwemmen. Über Sinn und Unsin dieser ganzen Testerblogs lässt sich daher vortrefflich streiten. Am besten man probiert alles selbst und lässt sich von dem ganzen Internetgeschwätz, egal, positiv oder negativ, erst gar nicht beeindrucken. Die eigene Meinung zählt. Sonst nichts. Das ist meine Meinung. VG Justin

    1. Deliyah

      Hallo Justin!
      Nein, keine Zensur – nur eine Bloggerin, die in der Weihnachtszeit noch mehr um die Ohren hat als sonst. ;)
      Meine Meinung zu Cola ist tatsächlich recht vorgefertig, doch bezieht sich auf die enschlägigen Cola-Produkte wie Coca Cola, Pepsi usw. Cola Rebell bewirbt seine Produkte (und auch die Kampagne, für die ich mich beworben habe) als “einzigartig” und “anders im Geschmack”. Wenn ich also bisherige Cola nicht mag (wobei ich nur Trink-Cola nicht mag, gegen (Kau-)Bonbons oder Cola-Kaugummis habe ich z.B. nichts), dann ist ein Colaprodukt, das mit einem “anderen Geschmack als bisher” wirbt, ja eigentlich gerade mein Hoffnungsträger. Da ich nicht DIE Ansprechpartnerin schlchthin für Cola bin hatte ich mir ja extra noch weitere Tester eingeladen, von denen ich eine begeisterte Cola-Trinkerin ja auch im Text zitiere – es ist also nicht so, dass ich alleine und voreingenommen in meiner dunklen Kammer sitze.
      Klar kann man Blogs in Frage stellen – aber das kann man dann ebenso mit einem Großteil der sonstigen Berichterstattung in Internet, TV und Zeitung tun. Ich habe als Bloggerin den Anspruch meine ehrliche Meinung darzustellen und nicht einer Firma oder einem Produkt Honig um den Mund zu schmieren – und genau das macht meiner Meinung nach den Mehrwert von Blogs aus: Werbungen, Anzeigen usw haben den Zweck zu Verkaufen, die sollen dir das Produkt andrehen, das ist ihr einziger Zweck. Als Bloggerin hingegen steht es mir frei auch einen Bericht zu verfassen, wenn (und warum) mir etwas nicht gefällt. Klar, am Ende zählt die eigene Meinung und sonst nichts – aber trotzdem bist du ja irgendwie hier gelandet, oder? ;) Ich rezensiere hier Dinge, die mir gefallen oder eben nicht gefallen und versuche das möglichst transparent zu erläutern. Das kann nie die eigene Meinung des Einzelnen ersetzen, es stellt eben meine Meinung da, aber ist für manch einen dann eben ein Anhaltspunkt oder eine Informationsquelle.

      LG, Deli

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