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Dez 31 2013

Produkttest: Lékué Macaron Set

 

Hallo!

Bevor das Jahr endgültig zu Ende ist möchte ich euch heute noch ein letztes Mal in meine Küche entführen:
Während meines winterlichen Kurztrips nach Italien habe ich im berühmten Cafe Florian am Piazza San Marco in Venedig köstliche Macarons gegessen – wäre doch gelacht, wenn ich diese Urlaubserinnerung nun nicht auch zu Hause nachbacken könnte. ;)

Deshalb habe ich mir beim Onlineshop Danto das Lékué Macaron Set bestellt, mit dem ich nun bereits seit Monaten geliebäugelt hatte. Das Set aus Backmatte, Decomax, verschiedenen Aufsätzen und Rezeptbroschüre verspricht komfortables und unkompliziertes Backen von Macarons – ob das wohl auch mir gelingt?

Was die Aufmachung betrifft hat das Macaron Set bei mir auf jeden Fall schon einmal ins Schwarze getroffen: Ein toll designter Karton, der all die verschiedenen Sorten von Macarons zeigt ohne dabei überladen zu wirken – da läuft mir beim Anschauen doch glatt das Wasser im Munde zusammen. :D

Das Set selbst ist überschaubar, überzeugt aber auf den ersten Blick durch die saubere Verarbeitung der Teile:

Schade ist dann aber, dass von den auf dem Karton abgebildeten Macarons nicht alle Rezepte in der beiliegenden Broschüre auftauchen – bzw. sie tauchen auf, aber nicht auf Deutsch. Wer des Englischen mächtig ist oder Französisch spricht, der darf sich über 6 Rezepte freuen – wir armen Deutschen bekommen hingegen nur 2 Rezepte mitgeliefert! Ich spreche zwar fließend Englisch, aber ungeschickt finde ich diese Lösung dennoch. Warum nicht alle Rezepte übersetzen und das Heftchen dann eben ein paar Seiten dicker sein lassen? Deshalb entschied ich mich in einem Akt der Rebellion dann auch für zwei Rezepte aus dem Internet – eins für die Macarons selbst und eins für die Füllung.

Der Lékué Decomax hat eine große Einfüllöffnung

Der Teig aus gemahlenen Mandeln, Puderzucker, Kakaopulver und Eiweiß war schnell angerührt und anschließend mit einem Esslöffel in den Decomax verfrachtet. Dann tat sich erneut ein Problem auf: Trotz meines normalgroßen Ofens passt die Macaron Backmatte aus Silikon nicht auf mein Ofenrost oder Backblech. Lösung: Backblech umdrehen, damit die Matte eben aufliegen kann.

Nachdem nun endlich alle logistischen Schwierigkeiten beseitigt waren fing die eigentliche Arbeit an, denn der Teig wird ja nicht von alleine zu niedlichen kleinen Macarons. :P Durch gleichmäßiges Drücken auf den Decomax lässt sich der Teig aber erstaunlich einfach und gleichmäßig verteilen – nur die richtige Portionierung fiel mir trotz der Markierungen auf der Backmatte zunächst noch sehr schwer und so wurden auf dem ersten Blech viele der Macarons zu groß und backten aneinander fest.

Das erste Blech Macarons vor dem Backen

Beim zweiten Blech lief dann alles schon viel besser, ich hatte ein Gefühl für die richtige Teigmenge entwickelt und so entstanden Macarons, mit denen ich fürs erste Mal wirklich zufrieden sein konnte. Zwischenzeitlich hatte ich versuchsweise auch ein paar Vergleichsexemplare auf normalem Backpapier gemacht, die aber bei Weitem nicht so schön gleichmäßig wurden wie die Macarons von der Lékué Backmatte.

Beim zweiten Blech wurden meine Macarons schon viel gleichmäßiger

Nur den richtigen Backgrad abzupassen stellte sich für mich als etwas tricky heraus: Mit den im Rezept angegebenen 10 Minuten Backzeit kam ich nicht hin, denn dann waren die Macarons noch zäh wie Gummi. Nach dem im Lékué Rezeptheft angegebenen 20-25 Minuten waren die Macarons hingegen auf der Oberfläche schon total rissig. Lösung: Ca. 15 Minuten backen lassen, Ofen ausschalten und die Macarons darin ruhen lassen, so hat es zumindest mit meinem Ofen gut geklappt.

Während ich also auf meine kleinen Schönheiten aus dem Ofen wartete, rührte ich die Buttercreme zum Befüllen an und füllte sie in einen Spritzbeutel. Nach dem Abkühlen spritzte ich dann auf die Hälfte der Macarons, die wir nicht schon so gegessen hatten :D, einen Kreis aus Vanille-Mandel-Buttercreme auf und drückte vorsichtigig eine zweite Macaron darauf. Abschließend noch 30min zum Durchkühlen in den Kühlschrank und hier könnt ihr nun meine Ergebnisse bewundern:

Abschließend sei noch erwähnt, dass die Backmatte sich auch super problemlos reinigen lässt, denn sämtliche Backrückstände auf dem Silikon lassen sich bereits ohne großes Schrubben oder Einweichen mit etwas Wasser und einem Schwamm ablösen.

Fazit: Nach dem ersten Backdurchgang war ich etwas frustirert, dass meine Macarons trotz der Backmatte so ungleichmäßig und viel zu groß geworden waren. Beim zweiten Durchgang stellte ich dann jedoch fest, dass dies an mir und nicht an der Backmatte lag, da ich den Teig einfach zu großzügig portioniert hatte. Für meinen ersten Versuch bin ich mit dem Ergebnis jedenfalls zufrieden und denke meine Macarons können sich durchaus sehen lassen. ;)

LG, Deli

3 Kommentare

  1. Anika

    An Macarons wollte ich mich in der Weihnachtszeit eigentlich auch probieren. Irgendwie bin ich aber nicht dazu gekommen. Deine sehen echt toll aus!

    1. Deliyah

      Hallo Anika!

      Danke für dein Lob. :) Wie ich geschrieben habe: MIt ein klein wenig Übung für die richtige Teigmenge geht es ganz einfach. Ich war selbst überrascht wie lecker die Macarons am Ende geworden sind.

      LG, Deli

  2. Vlad

    Endlich! Sehr lecker!

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