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Jul 19 2012

Produkttest: Philips Airfryer

Hallo!

Vor einigen Wochen habe ich die Gelegenheit bekommen den Philips Airfryer zu testen, eine Fritteuse, die ganz ohne Fett und Öl funktioniert – allein durch Luftzirkulation. Nach mehreren Testwochen, viel Pommes, Chicken Nuggets und Fischstäbchen möchte ich nun ein Fazit ziehen. Zunächst jedoch noch ein paar Details zum Gerät:

Der Airfryer ist ein neuartiges Frittiergerät, das durch “Rapid Air Heißluft-Technologie” nicht nur schnell, sondern auch mit bis zu 80% weniger Fett Speisen garen soll – Produkte wie zum Beispiel Pommes, Chicken Nuggets, Rösti und Kroketten sollen im Airfryer ebenso knusprig werden wie in der Fritteuse, nur eben fettärmer und dadurch gesünder. Die Lebensmittel liegen in einem Korb, so dass eventuell bereits darin enthaltenes Fett abtropfen kann. Durch eine einsetzbare Trennwannd kann man sogar zwei Dinge gleichzeitig garen – zum Beispiel Pommes mit Chicken Nuggets.

Dabei soll durch das Einsparen von Fett nicht nur Kalorien gespart werden, sondern auch kein unangenehmer Geruch entstehen, wie man es von Fritteusen kennt.

Als wäre das noch nicht genug, so soll der Airfryer auch einfach zu bedienen und sogar spülmaschinenfest sein!

Ich muss zugeben, dass ich bei Beginn dieses Tests mehr als nur skeptisch war – schließlich verspricht der Airfryer eine Menge und ich konnte mir ehrlich gesagt nicht wirklich vorstellen, dass so ganz ohne Öl wirklich ein vergleichbar knuspriges und leckeres Ergebnis wie in einer Fritteuse erzielt werden könnte.

Mit meiner gesunden Portion Skepsis habe ich dann begonnen mich einmal quer durch eine Auswahl an Tiefkühl- und Kühlprodukten zu “airfryen”: Pommes, Chicken Nuggets, Brezel, Würstchen, marinierte Hähnchenspieße, Spinatstäbchen, Fischstäbchen, Pizza, Blätterteigteilchen, und und und.

Eines stimmt schonmal: Der Airfryer lässt sich wirklich einfach bedienen. An die Steckdose, an einem Drehrad die Gartemperatur einstellen und an einem anderen die Dauer – schon gehts los. Im ersten Versuch gab es Pommes, die wirklich lecker wurden, schön knusprig, wie sie sein sollten. Danach begann ich zu experimentieren und legte so zum Beispiel auch einen Brezel in den Airfryer. Das Ergebnis überraschte und überzeugte mich, denn nach nur wenigen Minuten hatte ich einen lecker aufgebackenen Brezel.

Nach einigen Benutzungen festigte sich mein Eindruck, dass die Zubereitung im Airfryer schneller geht als im Ofen – für mich ein riesen Vorteil, denn so spare ich nicht nur Zeit, sondern vermutlich auch Kosten, da ich inbesondere bei kleineren Mengen nicht extra den Ofen aufheizen muss.

Je mehr ich den Airfryer benutzte, desto begeisterter wurde ich davon, denn die Ergebnisse lassen sich wirklich sehen. Eine “richtige” Fritteuse wäre für mich nie in Frage gekommen, aber den Airfryer benutze ich mittlerweile doch recht regelmäßig. Etwas stört mich doch die Größe, denn der Airfryer ist recht sperrig und schwer, so dass ich ihn ungern konstant auf der Küchenanrichte stehen haben möchte, er sich aber auch schlecht im Schrank verstauen lässt. Auch der Preis ist leider nicht ohne: 249 Euro UVP!

Fazit: Trotz meiner anfänglichen Skepsis, so konnte der Airfryer mich doch vollständig überzeugen und ich habe mich daran gewöhnt ihn regelmäßig zu benutzen. Dabei sehe ich den Airfryer nicht unbedingt nur als Fritteuse, denn auch andere Dinge lassen sich darin schnell und unkomliziert zubereiten – und vor Allem fettarm. Wer also das Geld übrig hat, der sollte sich durchaus überlegen es in einen Airfryer zu investieren. ;)

LG, Deli

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