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Jun 19 2013

Produkttest: Tischline deck dich

Hallo!

Lange haben Jonas Carp von Tischline deck dich und ich hin und her geschrieben, bis dieser Blogpost zustande kommen konnte. Grund dafür war, dass Hamburg der Firmensitz von Tischline deck dich ist und somit das circa 120km entfernte, wunderschöne Bremen leider aktuell nicht ins Einzugsgebiet fällt. Denn Tischline deck dich liefert wöchentliche Essenstüten und die sollen ja schließlich frisch beim Kunden ankommen. Am Ende ergriff Herr Carp dann die Gelegenheit für einen Besuch in Hamburgs genialer Nachbarstadt und brachte die Tüte höchstpersönlich bei mir vorbei – Hut ab und danke dafür! :)

Eventuell soll das Liefergebiet in der Zukunft auch auf Bremen ausgeweiter werden und so bin ich natürlich richtig stolz die allererste Bremer Testerin für Tischline deck dich zu sein. ;)

Im Angebot gibt es eine Familientüte, eine 2-Personen-Tüte und auch eine vegetarische 2-Personen-Tüte. Mein Testobjekt war die normale 2-Personen-Tüte und der üppige Inhalt hat mich wirklich überrascht, so viel hätte ich nicht erwartet!

Unter anderem eine ganze Packung Couscous, Pfannkuchen, Parmesan, eine Vielfalt an Gemüse, Geflügel, Nordseekrabben und sogar frischer Fisch befanden sich in der Tüte! Gefreut hat mich auch, dass mit Joghurt, Schlagsahne und Kichererbsen sogar einige Bio-Produkte in der Tüte vorhanden waren – wenn möglich, dann greife ich gerne auf Bio-Produkte zurück.

Als erstes entschied ich mich dann die Hähnchen-Crepes mit Spinat und Pilzen zu kochen, da ich diesen Tag nicht so viel Zeit hatte und das Fischgericht doch etwas aufwändiger klang.

Die Vorbereitung ging mir schnell von Hand, denn es mussten nur ein paar der Zutaten geschnitten werden. Während in einer Pfanne Fleisch und Gemüse garten bereitete ich in einem Topf daneben die Soße zu:

Anschließend mussten die fertigen Pfannkuchen dann noch mit der Füllung belegt werden, um sich anschließend Hähnchen-Crepes nennen zu dürfen. Mit der Parmesansoße übergossen ging es noch kurz in den Ofen und dann direkt weiter auf den Tisch.

Mich hat dabei allerdings etwas gestört, dass die fertigen Pfannkuchen “leicht gesüßt” waren. Es hat dadurch definitiv nicht schlecht geschmeckt, aber ich würde für so ein herzhaftes Gericht ungesüßte Pfannkuchen bevorzugen. Die Kombination aus Pfannkuchen und deftiger Füllung hat mir aber trotzdem gut gefallen und ich kann mir durchaus vorstellen das Gericht so auch nochmal nachzukochen. 5 Pfannkuchen waren für mich alleine natürlich viel zu viel, aber so hatte ich noch etwas für abends nach der Uni. ;)

Am nächsten Tag ging es dann weiter mit Kichererbsen-Couscous mit Koriander, Salat und Joghurt. Couscous esse ich eh total gerne, da kann man bei mir schon mal wenig falsch machen, und Kichererbsen mag ich seit meinen Aufenthalten in Israel auch in jeglicher Form. Außerdem gesellten sich noch Zwiebel, Rosinen, Kreuzkümmel und Paprikapulver hinzu, um dem Gericht einen orientalischen Touch zu verleihen.

Wie ich es von Couscous gewohnt bin ließ sich dieses Gericht schnell und unkompliziert zubereiten. Allerdings habe ich nicht nur Joghurt dazu gegessen, wie es im Rezept vorgesehen war, sondern spontan aus dem Joghurt meine Tahini-Joghurtsoße gemacht – das passte sooooo gut zu dem Couscous!

Dann ging es auch schon in die letzte Runde mit Tischline deck dich: Schollenfilets und Lauchrahm zu Bratkartoffeln und Spargel. Dieses Gericht war in der Zubereitung mit Abstand am aufwändigsten, denn viele Zutaten mussten vorbereitet werden und ich benötigte einen Kochtopf zum Kochen der Kartoffeln, zwei große Pfannen zum Braten von Fisch und Gemüse sowie zwei Schalen für den Lauchrahm und die Krabben.

Aber der Aufwand hat sich gelohnt, denndas Ergebnis konnte sich wirklich sehen lassen:

Die Portionsmengen waren, wie bei den anderen Gerichten auch, sehr gut bemessen, so dass mein Besuch und ich nach dem Schollenfilet mit Lauchrahm, Krabben, Spargel und Kartoffeln wirklich pappsatt waren. Und es hat soooo gut geschmeckt! Der knackige Spargel mit den Bratkartoffeln, dazu der Sauerrahm mit Frühlingszwiebel und als i-Tüpfelchen auch noch Fisch und Krabben – so ein üppiges Mahl hätte ich in einer Essenstüte garnicht erwartet!

Fazit: Tischline deck dich war meine erste Essenstüte, aber nach so einer guten Erfahrung habe ich jetzt Lust auf mehr. :) So eine Tüte ist meiner Meinung nach nicht nur praktisch, sondern auch eine tolle Möglichkeit um mal über den eigenen Tellerrand zu blicken und andere Gerichte für sich zu entdecken.

LG, Deli

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