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Sep 12 2013

Produkttest: Winzerhof Allacher Weine

Hallo!

 

Wer einen guten Lacher mag oder sich auch gerne einmal über seine Mitmenschen amüsiert, der sollte hier auf jeden Fall weiterlesen: Als der Winzerhof Allacher mir je eine Flasche Rot- und Weißwein zuschickte waren mir gerade die Weisheitszähne gezogen worden und aufgrund von Komplikationen konnte ich länger als geplant nicht richtig essen – Alkohol wollte ich meinem Körper da nicht noch zusätzlich zumuten. Also packten ich die Flaschen für einen Besuch bei meinen Eltern ein, um den Wein gemeinsam zu verkosten. Doch selbst da ging es meinen Zähnen noch nicht wieder gut genug für ein Gläschen Wein. Und dann geschah es: Ich fuhr wieder nach Hause und ließ die tollen zwei Flaschen Wein bei meinen Eltern stehen.

Durch einen Glücksfall, die Costa Kreuzfahrt, kam meine Mutter dann doch eher als gedacht wieder zu Besuch und so konnten wir dann – besser spät als nie – die Allacher Weine verkosten.

Das Besondere an den Weinen von Allacher ist, dass sie allesamt aus biologischem Anbau stammen und noch dazu überwiegend histaminfrei, fructosefrei und vegan sind – sie sind also nicht nur für Bio-Fans wie mich geeignet, sondern auch für Menschen mit Allergien und Lebensmittelunvertäglichkeiten. Alleine dafür gebührt dem Winzerhof Allacher schon Respekt, denn auf der Homepage bekommt man einen Eindruck davon, dass viel Mühe und Herzblut investiert wurde, um die Weinproduktion auf diese Weise umzustellen.

Getestet haben wir nun die beiden weit gereisten Sorten – Österreich, Bremen, Mainz, Bremen – jeweils am Abend vor und nach der Kreuzfahrt und hatten dadurch direkt die perfekte Einstimmung und einen gemütlichen Ausklang.

Beim Weißwein handelte es sich um einen Cuvee aus grünem Veltiner und Welschriesling – sehr fruchtig und angenehm im Geruch und spritzig frisch im Geschmack. Mit der Fructosearmheit des Weines geht einher, dass er auch recht trocken ist – was ansich eher nicht meinen Geschmack trifft, denn ich vervorzuge süßlichere Weine. Dennoch hat der Cuvee uns gut geschmeckt, denn er ist zwar trocken, aber dennoch fruchtig.

Auch der Rotwein war ein Cuvee aus verschiedenen Rotweinsorten: Zweigelt, Blaufränkisch und St. Laurent. Normalerweise trinke ich so gut wie nie Rotwein, sondern verwende ihn hauptsächlich zum Kochen. Das habe ich mich bei diesem guten Tropfen natürlich nicht getraut. ;)

Er ist ebenfalls recht trocken und hat durch seine Lagerung in Eichenfässern einen sehr präsenten Barriquegeschmack, lässt sich aber trotzdem gut trinken.

 

Fazit: Die Frage aller Fragen ist jetzt natürlich: Waren diese zwei Flaschen Wein das ganze anfängliche Chaos wert?

Ja! Auch für mich, die ich ja eigentlich halbtrockene oder gar süße Weine bevorzuge waren die Allacher Weine gut zu trinken. Und nicht nur, dass sie gut geschmeckt haben – viel mehr überzeugt mich Allacher noch mit dem Konzept von durchgängig biologisch angebauten, vegangen, histaminfreien und fructosearmen Weinen. In einer Zeit der stetigen Zunahme von Allergien und Unverträglichkeiten ist dies sicher der Markt der Zukunft.

 

LG, Deli

 

 

 

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