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Dez 28 2013

Venedig im Dezember – Tag 1: Chioggia

Sehr kurzfristig bekam ich Mitte Dezember eine Einladung nach Venedig. Venedig im Winter? Erst konnte ich mir das nicht so recht vorstellen, denn schließlich ist Italien ein Urlaubsland, das man in der Regel mit Sonne, Strand und Meer verbindet. Da ich aber zum besagten Termin tatsächlich Zeit hatte sagte ich zu und machte mich auf die spontane Reise in die berühmte Lagunenstadt.

Nach meiner Ankunft am Flughafen ging es dann aber für den ersten Teil der Reise erst einmal nach Chioggia, von den Einheimischen auch “Klein Venedig” genannt. Dort besuchte ich den Fischmarkt und hatte die Gelegenheit einen Fischer kennenzulernen, der mir den Markt und seine regionale Fischvielfalt zeigte. Und da Bilder ja bekanntlich mehr aussagen als tausend Worte habe ich meine schönsten Aufnahmen zusammengestellt:

Weihnachtliche Dekoration vor der Fischhalle in Chioggia

Auf dem Markt gab es Fische und Meerestiere in allen Formen und Größen...

... darunter auch Meereswesen, die ich noch nie gesehen hatte.

Nach dem Besuch auf dem lokalen Fischmarkt machte ich mich dann abends noch gemeinsam mit Claudio von I Heart Berlin auf den Weg, um das nächtliche Chioggia zu erkunden. Bereits bei meiner Ankunft am Flughafen war alles in dicken Nebel gehüllt und das verlieh der Ortschaft bei Nacht einen ganz besonderen Touch:

Spaziergang entlang der Kanäle in Chioggia

Maria von Chioggia

Die Nacht verbrachte ich dann in der Pension Goldoni, einer wunderschönen, kleinen Unterkunft im Zentrum von Chioggia, die ich nur empfehlen kann. Wer den prunkvollen venezianischen Stil mag, der wird diese Pension lieben:

Einer der prunkvoll eingerichteten Räume in der Pension Goldoni

Der Frühstückssaal der Pension mit Ausblick über den Innenhof und die Dächer der Stadt

Das Haus hatte wirklich seinen eigenen, üppgen aber gemütlichen Stil. Und da die Besitzer im gleichen Gebäude wohnen war immer ein Ansprechpartner da – zum Beispiel als bei mir das W-LAN nicht funktionierte und ich mir extra Käse zum Frühstück wünschte wurde sofort und unkompliziert geholfen. :)

Mein geräumiges Zimmer, das zum Wohlfühlen einlädt

Alle Zimmer der Pension liegen in einer kleinen Seitenstraße und haben direkten Zugang zum privaten Innenhof – Ruhe garantiert! Im Sommer kann man im begrünten Innenhof sicher wunderbar entspannen, aber auch jetzt im Winter bot er einen schönen Ausblick, denn große Glasfenster in allen Zimmer bieten freie Sicht auf diese kleine Oase in Mitten der Stadt. Aber keine Sorge, wer sich zurückziehen möchte kann einfach die dicken Vorgängen zuziehen. ;)

Ich muss zugeben, ich habe von Italien im Winter nicht wirklich etwas erwartet und war dementsprechend überrascht wie viel Charme diese Destination auch im Dezember hat. Natürlich wäre etwas Sonne als Abwechslung zum trüben Deutschland schön gewesen, aber der Nebel hat Chioggia so wundersam eingehüllt und in einen geheimnisvollen, anmutigen Ort gewandelt – ich hätte ihn nicht missen wollen.

Lest bald hier, wie es am nächsten Tag in Chioggia und Venedig weiterging.

3 Kommentare

  1. Karin

    Sieht ja wirklich sehr schön aus dort, die Bilder sind klasse, besonders das Nebelbild. Auf den Fischmarkt wäre ich gern mitgekommen. Den kleinen roten hab ich schon mal in Holland gegessen, sehr lecker.
    LG Karin

  2. Sarah Maria

    Da sind echt schöne Bilder dabei. :)
    Ich kenne Venedig (leider) nur vollgestopft mit Massen von Touristen…..

    1. Deliyah

      Gerade deshalb kann ich es nur empfehlen auch mal im Winter hinzufahren, oder eben mal einen Tagesausflug nach Chioggia zu machen, da geht es viel entspannter zu. :)

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